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KI-Schulungen für Mitarbeiter und Teams
In unseren KI-Schulungen übt Ihr Team an den Aufgaben, die bei Ihnen täglich anfallen: E-Mails, Angebote, Recherche, Protokolle, Social Media. Am Abend weiß jede Person, was KI kann, was sie nicht kann und was nicht hineingehört, und hat Vorlagen für den nächsten Morgen.
Für wen das gedacht ist
Für alle, die im Beruf mit Texten, Anfragen, Zahlen oder Kunden zu tun haben, in jeder Branche und überall in Deutschland. Für Teams, die noch gar nicht mit KI arbeiten, und für solche, die längst heimlich ausprobieren. Vorkenntnisse brauchen Sie keine, wer tippen kann, kann mitmachen.
Formate
Die Grundlagenschulung dauert einen halben Tag: Wie KI funktioniert, wo sie sich irrt, was erlaubt ist, erste Übungen. Der Praxisworkshop dauert einen Tag und gehört ganz Ihren eigenen Aufgaben. Für die Führung gibt es einen kurzen Termin zu Einsatz, Regeln und Verantwortung. Einzelne Personen, die intern weiterhelfen sollen, begleiten wir im Coaching. Alles ist vor Ort oder online möglich.
So kann ein Schulungstag aussehen
Am Vormittag klären wir, was hinter KI steckt und warum sie überzeugend klingt, auch wenn sie falsch liegt. Wir üben, gute Aufträge zu formulieren und Ergebnisse zu prüfen. Am Nachmittag bringt jede Person eine echte Aufgabe mit, etwa eine Standardantwort, ein Angebot oder ein Protokoll. Daraus entsteht eine Sammlung von Vorlagen für Ihr Team. Zum Schluss legen wir fest, wer weitermacht und welche Regeln gelten.
Welche Werkzeuge wir nutzen
Wir schulen mit dem, was bei Ihnen freigegeben ist oder freigegeben werden soll. In deutschen Unternehmen sind laut Bitkom ChatGPT, Microsoft Copilot und Google Gemini am weitesten verbreitet, dazu kommen Claude und europäische Anbieter. Was sich am Markt schnell ändert, ändert sich an der Grundarbeit kaum: klare Aufträge, prüfen, Daten schützen.
Was hinein darf und was nicht
Kundendaten, Personalakten und Geschäftsgeheimnisse gehören nicht in ein frei zugängliches KI-Werkzeug. Was in einem Firmenvertrag möglich ist, hängt vom Anbieter ab. Wir gehen das mit Ihrem Team an Beispielen durch und halten es auf Wunsch in einer kurzen KI-Richtlinie fest.
Was das Gesetz verlangt, Stand November 2026
Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt von Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz. Seit der Änderung durch den sogenannten Omnibus vom 27. Juli 2026 ist kein bestimmtes Niveau mehr vorgeschrieben. Einen gesetzlichen KI-Führerschein gibt es nicht, auch keine Zertifikatspflicht. Das deutsche Durchführungsgesetz nennt für Artikel 4 keinen eigenen Bußgeldtatbestand, die EU-Kommission hält Maßnahmen der Behörden bei Verstößen aber für möglich. Die Bundesnetzagentur empfiehlt, Art, Umfang, Zeitraum und Teilnehmende festzuhalten. Dafür bekommen Sie von uns die Unterlagen.
Was danach bleibt
Sie bekommen Ihre Vorlagensammlung, die Schulungsunterlagen, eine Teilnahmebestätigung und auf Wunsch eine Vorlage für die KI-Richtlinie. Rückfragen aus dem Alltag können Sie uns stellen, und wer möchte, bucht später eine Auffrischung, denn die Werkzeuge ändern sich schnell.
Für wen das zum Beispiel geeignet sein kann
Wann wir abraten
- Solange offen ist, welche Werkzeuge Ihr Team überhaupt nutzen darf. Das klären wir zuerst in einem kurzen Termin.
- Wenn nur eine einzelne Person ein Werkzeug kennenlernen will. Dafür reichen oft ein gutes Video und ein Coaching-Termin.
- Wenn Sie vor allem ein Zertifikat zum Abheften suchen. Das verlangt das Gesetz nicht.
Häufige Fragen
Ist eine KI-Schulung Pflicht?
Wer KI einsetzt, muss nach Artikel 4 der KI-Verordnung Maßnahmen zur KI-Kompetenz treffen. Eine bestimmte Schulung oder ein Zertifikat schreibt das Gesetz nicht vor, intern festzuhalten genügt. Das ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung.
Gibt es eine KI-Schulung mit Zertifikat?
Sie bekommen eine Teilnahmebestätigung mit Inhalten und Datum. Ein Zertifikat oder einen KI-Führerschein schreibt das Gesetz nicht vor, auch wenn manche Angebote so heißen.
Was machen wir mit Kolleginnen und Kollegen, die KI ablehnen?
Die sind uns willkommen. Ihre Einwände sind oft berechtigt und machen die Schulung besser. Niemand muss danach alles mit KI machen.
Was ist mit dem Betriebsrat?
Beziehen Sie ihn früh ein, wenn es einen gibt. Die Einführung von KI-Werkzeugen kann Mitbestimmungsrechte berühren. Das klärt im Einzelfall Ihre Rechtsberatung, wir stellen gern die Inhalte vor.
Gibt es eine Förderung?
Für kurze Schulungen meist nicht. Die Weiterbildungsförderung der Bundesagentur für Arbeit setzt mehr als 120 Stunden und einen zugelassenen Träger voraus, firmenspezifische Software ist ausgeschlossen. Das Programm „Weiterbildung in Niedersachsen“ ist ausgelaufen. Ob gerade ein Landesprogramm passt, sehen wir gern mit Ihnen nach.
Wird KI unsere Leute ersetzen?
Das können wir nicht vorhersagen. Bisher sehen wir vor allem, dass sie Routine abnimmt und mehr Prüfung verlangt. Wer sie versteht, kann das für seine Arbeit besser einschätzen.
Quellen
- Bundesnetzagentur: KI-Kompetenz
- EU-Kommission: Fragen und Antworten zur KI-Kompetenz
- KI-Marktüberwachungsgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 223
- Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI, September 2026
- Bundesagentur für Arbeit: Förderung von Weiterbildung
Stand: November 2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.
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